An alle Fotografen. Kann mir jemand helfen?

Mai 9th, 2009

ich fotografiere imernoch mit einer analogen und einer digitalen slr paralel. die analoge ist allerdings noch eine komplett mechanisch, also nix mit automatischer filmtransport, autofokus/-blende oder programmautomatik. das ist einfach eine ganz andere art der fotografie mit anderen möglichkeiten und großem lern- aber auch frustationsfaktor.
letztlich kannst du mit einer analogen mindestens ebenso gute bilder machen, in der regel ist die bildqualität bei gleichem preis sogar höher. für einen anfänger ist das aber kein argument. lernen wirst du das fotografieren auch mit einer analogen, keien frage, ich würde dennoch zur digitalen raten, da dese gerade für anfänger viele vorteile bieten: du sparst kosten für filmmaterial und entwicklung (wenn am anfan eines von 30 bildern sehenswert ist wäre der pres für mich nicht zu rechtfertigen). klar kannst du miteiner analogen auch ohne film blende, belichungszeit, iso, fokus usw. einstelen, alerdings siehst du nie das ergebnis, kannst also nicht überprofen, ob das ales nr quatsch war. des weiteren kanst du bei einer analogen direkt anzeigen, unter welchen einstellungen die bilder aufgenomen wurden, was bei der fehlersuche hilfreich ist und das einarbeiten erleichtert (habe zu einen anfängen noch von hand mitgeschrieben, wenn ich experimentiert hab…). ein weiterer punkt wäre die nachbearbeitung. m anfang wird oft ein foto schief sein, weil du mit dem fokus beschäftigt warst, irgendwer rennt dir ins bild und du merkst es erst zu hause, da du so in blendeneinstellung und überlegungen zur tiefenschärfe vertieft warst. da kann es dann die zufriedenheit schon deutlich heben, wenn man das problem mit ein paar klicks am rechner beheben kann. analog klappt das nicht ohne weiteres.
einen nachteil bietet der digitale einstieg meiner einschätzung nach aber: du läufst gefahr zu knipsen, stat zu fotografieren. soll heißen: du weißt ja, dass dir 1000 bilder zur verfügung stehen und du die schlechten löschen kannst, weshalb dann über das motiv nachdenken, man kann ja alles aufnehmen, was irgendiwe nett ausschaut. bei einer analogen denkt man dann ehr nochmal drüber nach, schießt vll. nicht eine belichtungsreihe mit 10 bildern, sondern probiert nur 2 wohldurchdachte belichtungen aus. gibt auch noch andere vor/nachteile, die so vll. nicht dirkt auffallen -kann mich noch gut erinnern, wie ich mein komplettes gehäuse beim filmwechsel auf einer motocross-strecke derart eingesaut hab, dass ab dem dritten film nurnoch sandsturm, vorher, da noch sehr langsam am fokus, unscharfe, unidentifizierbare objekte abgebildet waren… war der motivation ehr mäßig dienlich. digital wäre das anders gelaufen.

letztlich hat beides vor und nachteile, preislich sind dslr inzwischen auch für anfänger sehr interessant. ausgeben würde ich für eine analoge ohne objektive höchstens 80€, wobei ich mir auch wieder eine mechanische anschaffen würde. bevor ich eine automatische kaufe dann lieber eine digi für nen paar euro mehr.

Passend:

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Kategorien: Allgemein

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RSS Kommentare6 Kommentare

  1. Jakob

    Ich mochte Spiegelreflexkameras nie, weil die immer so groß waren :D

    Ich hatte mal eine Analoge, die funktionierte schon super, aber trotzdem würde ich dir irgendwie zu einer digitalen raten.
    Wenn du damit üben willst geht das wohl mit einer digitalen Kamera um einiges besser ;-)

    Bei den Preisen kenne ich mich leide nicht wirklich gut aus, aber anstatt etwas von E-Bay zu bestellen würde ich dir eher zu mediamarkt oder saturn raten, da wirst du auch nicht übers Ohr gehauen ;-) …ist ebsser, glaub mir

    gruß
    jakob

  2. fefffi

    hallo. wenn du keinen computer hast erledigt sich deine frage ganz schnell. ohne computer ist eine digitale camera sinnlos.

    vorteile digitale kamera:
    schnelle einsicht ob die blende stimmt oder nicht.
    fotografische übungen sind schnell und kostengünstig.
    jeder dm kann deine bilder ausbelichten.
    übers internet geht es oft preiswerter.

    nachteile:
    grosse datenmengen auf dem computer oder externe festplatte.
    die schärfe kann bei einer analogen etwas besser eingestellt werden.
    richtig spass macht dann auch die bildbearbeitung am computer. dafür brauchst du aber ein bildebarbeitungsprogramm.

    das sind nur ein paar beispiele. analoge kameras werden dir jetzt oft hinterher geworfen, weil keiner sie mehr will.
    zu teuer zu langsam zu aufwendig. also ich würde dem mann nur höchstens 50 euro bieten. oder gucke mal in der auslage von einigen fotogeschäften wenn du bei ebay nichts findest.

    ich rate dir aber eher zu einer digitalen kamera. kauf dir aber ein gutes objektiv dazu.
    viel erfolg ich hoffe ich konnte dir helfen. feffffi

  3. Alberich

    Um die Ergebnisse deiner Versuche bewerten zu können wirst du nicht umhin kommen, dir Bilder angucken zu müssen. Ansonsten ist es ja eine ziemlich zweckfreie Beschäftigung.

    Ich würde an deiner Stelle gleich zu einer digitalen Kamera greifen. Die 1000ender von Canon ist nicht gerade der Hit, aber ganz ok.
    Man kann damit durchaus gute Ergebnisse erzielen und mit ihr ganz gut üben. Für einen Amateur-Fotografen, der nicht viel Geld ins Geschäft tragen will und keine A1-Poster seiner Fotos haben will, empfehlenswert.

    Die 450er hat mir absolut gefallen, auch wenn man ohne Handbuch gerade am Anfang kaum ein ordentliches Bild hinbekommt. Wenn man dann erst einmal die Grundfunktionen kennt, merkt man, daß man eine vollwertige Kamera in der Hand hat, die durchaus für den semi-professionellen Bereich geeignet ist.
    Die EOS 40D ist sicherlich noch besser, die wird in meinem Arbeitsbereich aber leider nie angeschafft, weil wir einen sehr hohen Verschleiß an Kameras haben.

    Die Analoge EOS 300 war übrigens Kamera des Jahres 2001 – wenn ich nicht irre. Die liegt aber, wie zigtausende andere, mittlerweile ungenutzt in der Schublade.
    Man bekommt sie gebraucht ab ca. 50 Euro (je nach Ausstattung).

  4. lennny

    ich fotografiere imernoch mit einer analogen und einer digitalen slr paralel. die analoge ist allerdings noch eine komplett mechanisch, also nix mit automatischer filmtransport, autofokus/-blende oder programmautomatik. das ist einfach eine ganz andere art der fotografie mit anderen möglichkeiten und großem lern- aber auch frustationsfaktor.
    letztlich kannst du mit einer analogen mindestens ebenso gute bilder machen, in der regel ist die bildqualität bei gleichem preis sogar höher. für einen anfänger ist das aber kein argument. lernen wirst du das fotografieren auch mit einer analogen, keien frage, ich würde dennoch zur digitalen raten, da dese gerade für anfänger viele vorteile bieten: du sparst kosten für filmmaterial und entwicklung (wenn am anfan eines von 30 bildern sehenswert ist wäre der pres für mich nicht zu rechtfertigen). klar kannst du miteiner analogen auch ohne film blende, belichungszeit, iso, fokus usw. einstelen, alerdings siehst du nie das ergebnis, kannst also nicht überprofen, ob das ales nr quatsch war. des weiteren kanst du bei einer analogen direkt anzeigen, unter welchen einstellungen die bilder aufgenomen wurden, was bei der fehlersuche hilfreich ist und das einarbeiten erleichtert (habe zu einen anfängen noch von hand mitgeschrieben, wenn ich experimentiert hab…). ein weiterer punkt wäre die nachbearbeitung. m anfang wird oft ein foto schief sein, weil du mit dem fokus beschäftigt warst, irgendwer rennt dir ins bild und du merkst es erst zu hause, da du so in blendeneinstellung und überlegungen zur tiefenschärfe vertieft warst. da kann es dann die zufriedenheit schon deutlich heben, wenn man das problem mit ein paar klicks am rechner beheben kann. analog klappt das nicht ohne weiteres.
    einen nachteil bietet der digitale einstieg meiner einschätzung nach aber: du läufst gefahr zu knipsen, stat zu fotografieren. soll heißen: du weißt ja, dass dir 1000 bilder zur verfügung stehen und du die schlechten löschen kannst, weshalb dann über das motiv nachdenken, man kann ja alles aufnehmen, was irgendiwe nett ausschaut. bei einer analogen denkt man dann ehr nochmal drüber nach, schießt vll. nicht eine belichtungsreihe mit 10 bildern, sondern probiert nur 2 wohldurchdachte belichtungen aus. gibt auch noch andere vor/nachteile, die so vll. nicht dirkt auffallen -kann mich noch gut erinnern, wie ich mein komplettes gehäuse beim filmwechsel auf einer motocross-strecke derart eingesaut hab, dass ab dem dritten film nurnoch sandsturm, vorher, da noch sehr langsam am fokus, unscharfe, unidentifizierbare objekte abgebildet waren… war der motivation ehr mäßig dienlich. digital wäre das anders gelaufen.

    letztlich hat beides vor und nachteile, preislich sind dslr inzwischen auch für anfänger sehr interessant. ausgeben würde ich für eine analoge ohne objektive höchstens 80€, wobei ich mir auch wieder eine mechanische anschaffen würde. bevor ich eine automatische kaufe dann lieber eine digi für nen paar euro mehr.

  5. Werner100000

    80 -100 Euro funktionstüchtig mit original Zoomobjektiv.
    Zum Anfangen würde ich gleich bei digital bleiben, damit du dich nicht umgewöhnen mußt.
    Bei einer guten Digicam sind die Anzahl der Pixel nicht ganz so wichtig. Die Qualität des Objektivs und die Softwarfe der Kamera sind ebenfalls sehr wichtig. Die Kamera sollte einen großen Chip( Sensor ) haben.

  6. Werner

    Ist doch klar! Nur Digital. Das Zeitalter der analogen Fotografie ist nur noch für Berufsfotografen akzeptabel. Die, Dir angebotene Kamera habe ich mit Koffer und allen Drum und Dran verschenkt. Du hattest ja schon eine digitale Kamera, warum willst Du dann rückwärts gehen und wieder auf analog umsteigen. Zum erlernen der digitalen Fotografie reicht jede SLR oder Bridgekamera. Es ist, wie immer im Leben, alles eine Preisfrage! Natürlich bekommt man für mehr Geld eine bessere Kamera aber ob diese auch mehr kann, ist eine zweite Frage.
    Auf jeden Fall nimm Digital und nicht den angebotenen Schrott.
    Alle SLR haben fast die gleichen Grundeinstellungen. Da gibt es keine großen Unterschiede, somit reicht auch eine sogenannte Einsteigerkamera. Bei Firma und Modell bleibe ich neutral. Da musst Du dich schon selbst informieren.

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