Foto-Verschwommen-Hintergrund?
September 3rd, 2010
Hallo
dieser Effekt ist von zwei Faktoren, bei Digitalkameras von 3 Faktoren abhängig:
1. Die Blende
Das haben meine Vorredner schon beschrieben: Kleine Blendenzahl (= große Öffnung der Blende) bedeutet eine geringere Schärfentiefe (das ist der Bereich, wo alles scharf ist. Davor und dahinter nimmt die Schrärfe ab)
2. Die Brennweite (Stichwort Tele und Weitwinkel)
Bei gleichbleibender Blendenzahl (= konstante Blendenöffnug) und zunehmender Brennweite (Zoom beispielsweise mehr in Richtung Tele) sinkt die Schärfentiefe ebenfalls. Daher verwendet man bei Portraits auch eine längere Brennweite; das klassische Portrait-Teleobjektiv bei analogen Kameras war zum Beispiel eine Brennweite zwischen 100 mm und 135 mm; bei digitalen Spiegelreflexkameras verwendet man in der Regel Brennweiten um 80 mm (weil hier der Bildsensor kleiner ist als bei einem Kleinbildfilm früher tritt der Effekt der scheinbaren “Brennweitenverlängerung” ein, weil der kleinere Sensor nur einen Teil des Bildes einfängt, das nennt man Crop siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Brennweitenverl%C3%A4ngerung.
3. Die Größe des Bildsensors
Bei digitalen Komapaktkameras ist der Bildsensor deutlich kleiner als beim Kleinbildfilm bzw. als bei einer digitalen Spiegelreflexkamera. Du hast also einen deutlich höheren Crop. Dies führt aber auch dazu, dass die Schärfentiefe bei Kompaktkameras deutlich größer ist und Du so schöne Unschärfen wie beim Kleinbildfil oder bei digitalen Spiegelreflexkameras nicht oder nur mit deutlich größeren Brennweiten hinbekommst. (die lange Brennweite an einer Kompaktkamera ist ja eigentlich nur ein Ausschnitt aus einer kürzeren Brennweite)
Gruß
Ronald
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Kategorien: Allgemein



Man kann es mit einer Kamera oder mit Nachbearbeitung machen.
Fotografen setzen wohl ehr auf die Kamera, Grafiker auf die PC Version.
Also du kannst so ein Foto auch im Nachhinein noch bearbeiten.
Eine niedrige Blendenzahl einstellen,ist mit “F” angegeben,
also meine Cam hat “F 3.0″ bis “F 36″.
Bei ersterem ist das nicht fokussierte STARK verschwommen,allerdings kommt auch viel licht durch.
Bei F 36 umgekehrt…
Hallo
dieser Effekt ist von zwei Faktoren, bei Digitalkameras von 3 Faktoren abhängig:
1. Die Blende
Das haben meine Vorredner schon beschrieben: Kleine Blendenzahl (= große Öffnung der Blende) bedeutet eine geringere Schärfentiefe (das ist der Bereich, wo alles scharf ist. Davor und dahinter nimmt die Schrärfe ab)
2. Die Brennweite (Stichwort Tele und Weitwinkel)
Bei gleichbleibender Blendenzahl (= konstante Blendenöffnug) und zunehmender Brennweite (Zoom beispielsweise mehr in Richtung Tele) sinkt die Schärfentiefe ebenfalls. Daher verwendet man bei Portraits auch eine längere Brennweite; das klassische Portrait-Teleobjektiv bei analogen Kameras war zum Beispiel eine Brennweite zwischen 100 mm und 135 mm; bei digitalen Spiegelreflexkameras verwendet man in der Regel Brennweiten um 80 mm (weil hier der Bildsensor kleiner ist als bei einem Kleinbildfilm früher tritt der Effekt der scheinbaren “Brennweitenverlängerung” ein, weil der kleinere Sensor nur einen Teil des Bildes einfängt, das nennt man Crop siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Brennweitenverl%C3%A4ngerung.
3. Die Größe des Bildsensors
Bei digitalen Komapaktkameras ist der Bildsensor deutlich kleiner als beim Kleinbildfilm bzw. als bei einer digitalen Spiegelreflexkamera. Du hast also einen deutlich höheren Crop. Dies führt aber auch dazu, dass die Schärfentiefe bei Kompaktkameras deutlich größer ist und Du so schöne Unschärfen wie beim Kleinbildfil oder bei digitalen Spiegelreflexkameras nicht oder nur mit deutlich größeren Brennweiten hinbekommst. (die lange Brennweite an einer Kompaktkamera ist ja eigentlich nur ein Ausschnitt aus einer kürzeren Brennweite)
Gruß
Ronald